17.05.2019 // Abgasskandal

Volkswagen Bulli T6 Bus und Transporter mit EA288 Motor Euro6 vom Abgasskandal betroffen

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Die Welle der Rückrufe bei Volkswagen nimmt kein Ende. Nun gibt Volkswagen selbst bekannt, dass die Motorsteuerungssoftware des VW Bulli T6 Bus Transporters mit EA 288 Motor (Nachfolger des EA 189 Motors) neu progarmmiert werden muss. Hintergrund ist der, dass die Grenzwerte für Stickoxidwerte der Euro-6 Norm nicht eingehalten werden können und eine Konformitätsabweichung vorliegt. Bei Volkswagen wird dieses Update 23Z7 genannt.

KBA: Verpflichtender Rückruf 

Das KBA hat einen Rückruf erlassen und führt hierzu aus, dass es sich um einen verpflichtenden Rückruf und nicht lediglich um eine freiwillige Servicemaßnahme handelt. Wie das KBA mitteilte, kann es bei T6-Fahrzeugen eines begrenzten Zeitraums zu einer Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxid nach der Abgasnorm Euro6 kommen. 

Der Bescheid des KBA lautet: “Konformitätsabweichung führt zur Überschreitung des Euro-6-Grenzwertes für Stickoxide”.

Zur Mitteilung des KBA

Betroffene T6 Modelle

Der Rückruf gilt für die folgenden VW Modelle: T6 California und California Beach, T6 Caravelle, T6 Multivan und T6 Kombi. Betroffen sind Fahrzeuge mit 2.0 TDI-Motor Euro6, Baujahr Oktober 2014 bis November 2017.

Den Abgasskandal kurz & verständlich erklärt finden Sie hier.

Thermofenster

Die Untersuchungen des KBA hatten ergeben, dass die Abgasbehandlung der betroffenen Modelle innerhalb eines sogenannten “Thermischen Fensters” funktioniert und über- und unterhalb bestimmter Temperaturen nicht tätig wird. 

Über Monate kuriserten in den Medien bereits die Gerüchte, dass Volkswagen auch bei dem T6 Bus nachbessern muss. Bekanntermaßen kam es auch zu einer temporären Produktionseinstellung dieses Modells. 

Heimliche Updates

Aus verlässlichen Quellen der Vertragswerkstätten konnten wir erfahren, dass schon seit einigen Monaten an den betroffenen Fahrzeugen, die für einen Service oder sonstige Reparatur in die Werkstatt kommen, ein Update meist heimlich ohne Information des Fahrzeughalters aufgespielt wird.

Dieser Praxis treten wir entschieden entgegen! Zur Verdeutlichung: Volkswagen wird nach dem bisherigen Abgasskandal von einer Bundesbehörde verpflichtend dazu aufgefordert, eine illegale Motorsteuerung nachzubesssern. Die Reaktion: Heimliches Aufspielen eines Updates zur Verhinderung von Schadensersatzansprüchen.

Sind Sie einer der betroffenen VW-Käufer?

Ihre Rechte

Als betroffener Käufer stehen Ihnen Ansprüche gegen den Hersteller zu. Sie haben deliktische Schadensersatzansprüche, d.h. Sie können Ihr Fahrzeug zurückgeben und entweder den Kaufpreis (i.d.R. abzüglich Nutzungsersatz) zurückerstattet bekommen oder in Einzelfällen ein Neufahrzeug geliefert bekommen. Sie können ebenso Ihr Fahrzeug behalten und Schadensersatz verlangen.

Wir zeigen Ihnen welche Alternativen in Ihrem Fall möglich und vorzugswürdig sind. Als Kfz-Meister & Rechtsanwälte sind wir auf Klagen im Abgasskandal spezialisiert.

Weitere betroffene Hersteller 

Hier finden Sie alle derzeit bekannten betroffenen Modelle nach Herstellern sortiert:

✓ Audi 
✓ Fiat
✓ Jaguar
✓ Mazda
✓ Porsche
✓ Skoda
✓ Volkswagen      
✓ Chevrolet 
✓ Ford
✓ Jeep (FCA)             
✓ Mercedes-Benz 
✓ Renault
✓ Subaru
✓ Volvo
✓ Dacia
✓ Hyundai
✓ Land Rover     
✓ Nissan
✓ Seat
✓ Suzuki


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Abgasskandal: kurz & verständlich

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