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Strafrecht

Körperverletzung

Körperverletzung gehört zu den häufigsten Delikten im Strafrecht. Wir verteidigen Sie beim Vorwurf der Körperverletzung als Anwalt & Strafverteidiger in München. Füllen Sie unser Kontaktformular aus, schreiben Sie eine Email oder rufen Sie uns an ☎ 089/523 88 0 88. Wir sind 24h auch im Notfall für Sie erreichbar. 

Körperverletzung: Tatbestände 

Das Strafgesetzbuch (StGB) sieht verschiedene Formen der Körperverletzung vor: 

Vorsätzliche Körperverletzung, § 223 StGB

Bei der vorsätzlichen Körperverletzung (§ 223 StGB) handelt es sich um die sog. "einfache" Körperverletzung. Sie ist der Grundtatbestand. Eine Körperverletzung liegt vor bei einer vorsätzlichen körperlichen Misshandlung oder Gesundheitsschädigung des Opfers. Darunter fallen z.B. Ohrfeigen oder Kratzwunden. 

Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bei vorsätzlicher Körperverletzung vor.
Wird Ihnen Körperverletzung vorgeworfen, zögern Sie nicht, sofort einen Anwalt für Strafrecht in München zu kontaktieren. Wir beraten Sie gern. 

Fahrlässige Körperverletzung, § 229 StGB 

Wer ohne Vorsatz, d.h. unbeabsichtigt, eine andere Person verletzt und dabei die erforderliche Sorgfalt nicht beachtet, begeht eine fahrlässige Körperverletzung. Wird eine Person bei einem von Ihnen verschuldeten Verkehrsunfall verletzt, steht beispielsweise in der Regel eine fahrlässige Körperverletzung im Raum. 

Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bei fahrlässiger Körperverletzung vor.

Gefährliche Körperverletzung, § 224 StGB

Eine gefährliche Körperverletzung liegt vor, wenn eine einfache Körperverletzung in einer bestimmten Weise begangen wird. Darunter fallen z.B. eine Körperverletzung 

  • unter Einsatz von Gift 
  • mittels einer Waffe
  • mittels eines hinterlistigen Überfalls
  • mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich
  • mittels einer lebensgefährdenden Behandlung

Beispiele für eine gefährliche Körperverletzung sind ein Tritt gegen den Kopf des Opfers, ein Messerstich oder das Einschlagen mehrer auf ein Opfer. 

Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von Freiheitsstrafe ab 6 Monaten bis 10 Jahren bei gefährlicher Körperverletzung vor. Das Gesetz sieht hier nicht die Möglichkeit einer Geldstrafe vor! Lassen Sie sich unbedingt von einem Anwalt für Strafrecht beraten. Wir sind Ihre Strafverteidiger im Herzen von München.  

Schwere Körperverletzung, § 226 StGB

Schwere Körperverletzung liegt vor, wenn durch eine vorsätzliche Körperverletzung eine bestimmte schwere Folge beim Opfer eintritt. 

Beispiele hierfür sind

  • der Verlust des Sehvermögens, des Gehörs, des Sprechvermögens oder der Fortpflanzungsfähigkeit
  • der Verlust eines Körperglieds
  • der Eintritt einer Lähmung, geistigen Krankheit oder Behinderung

Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von Freiheitsstrafe ab einem Jahr bis 10 Jahren bei schwerer Körperverletzung vor. Das Gesetz sieht bei schwerer Körperverletzung nicht die Möglichkeit einer Geldstrafe vor! Lassen Sie sich deshalb auch bei schwerer Körperverletzung unbedingt von einem Anwalt für Strafrecht in München beraten. 

Körperverletzung mit Todesfolge, § 227 StGB

Körperverletzung mit Todesfolge liegt vor, wenn infolge einer Körperverletzung ein Mensch stirbt. 

Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von Freiheitsstrafe nicht unter 3 Jahren bei Körperverletzung mit Todesfolge vor. Dadurch besteht bei einer Verurteilung nicht die Möglichkeit einer Strafaussetzung auf Bewährung! Werden Sie wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, so müssen Sie in das Gefängnis. Lassen Sie sich daher unbedingt auch hier von einem Anwalt für Strafrecht & Strafverteidiger in München beraten. 

Eine Körperverletzung mit Todesfolge liegt beispielsweise vor, wenn der Täter dem Opfer einen an sich nicht lebensgefährlichen Schlag verpasst und das Opfer dadurch zu Boden fällt und tödlich mit dem Kopf aufschlägt. Eine Körperverletzung mit Todesfolge liegt jedoch nur dann vor, wenn zwischen der Körperverletzung und dem Tod des Opfers ein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Als Anwalt & Strafverteidiger in München beraten wir Sie bei jeder Art von Körperverletzungen. 

So sollten Sie sich gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft verhalten

Wird gegen Sie wegen einer Körperverletzung ermittelt, sollten Sie zunächst keine Aussage machen. Ihnen steht im gesamten Strafverfahren ein Aussageverweigerungsrecht, d.h. ein Recht zu Schweigen zu. Nehmen Sie unmittelbar mit uns Kontakt auf. Als Strafverteidiger in München können wir mit der Polizei und Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe kommunizieren und die beste Verteidigung für Sie sichern. Nehmen Sie Körperverletzung nicht auf die leichte Schulter.

Sprechen Sie uns an!